Jahresendbericht 2025
Seit unserer Reise im Juni 2025 ist schon wieder einige Zeit vergangen. In der Zwischenzeit konnte eine wichtige Arbeit abgeschlossen werden - u.a. ist die neue Abwasserleitung verlegt.
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Der Bau dieser ca. 300m langen Leitung war dringend nötig. Leckage, Risse und zu wenig Gefälle führten immer wieder zu Problemen. Zudem wurde sie auch immer mehr zu einem hygienischen Problem für die Kinder.
Allerdings war die Umsetzung mit unvorhersehbaren Überraschungen verbunden. Der geplante Verlauf der Leitung führte über das Grundstück der angrenzenden, staatlichen Schule, welche eine stattliche Summe für das Durchgangsrecht verlangte. Aufgrund dieser masslosen Forderung musste der Verlauf angepasst werden. Die Leitung wurde dadurch um 110m länger. Somit musste man zusätzliche 110m Graben von Hand ausheben, was grosse Mehrarbeit bedeutete. Kurz vor dem Anschluss an die Haupt-Abwasserleitung der Stadt Masvingo stiess man dann auch noch auf ein ca. 14m langes, sehr hartes Felsband, welches gesprengt werden musste. Diese Arbeit erforderte spezielle Vorsichtsmassnahmen, wie die Sperrung einer wichtigen Strasse. |
Die Mehrkosten für diese ungeplanten Arbeiten und das zusätzliche Material belaufen sich auf USD 969. Dazu gehört die Sprengung, 110m Rohr, zwei zusätzliche Kontrollschächte und das Ausheben des Grabens.
Alle diese Widrigkeiten wurden aber erfolgreich gemeistert. Jetzt werden noch die Liegenschaften an die Leitung angeschlossen, danach geht die neue Abwasserleitung in Betrieb.
Erstellung einer Mauer
Ein Teilbereich der Grundstücksgrenze wurde bisher nur von Buschwerk gegen aussen abgegrenzt. Damit die Sicherheit der Kinder erhöht werden kann, wird dieser Abschnitt mit einer ca. 150m langen Mauer ergänzt. Dank dieser Massnahme ist dann das ganze Gelände des Heimes mit einer für Kinder sicheren Abgrenzung ausgestattet.
Ein Teilbereich der Grundstücksgrenze wurde bisher nur von Buschwerk gegen aussen abgegrenzt. Damit die Sicherheit der Kinder erhöht werden kann, wird dieser Abschnitt mit einer ca. 150m langen Mauer ergänzt. Dank dieser Massnahme ist dann das ganze Gelände des Heimes mit einer für Kinder sicheren Abgrenzung ausgestattet.
Modernisierung der Waschküche
Das nächste Schwerpunktprojekt steht bereits in der Pipeline und dürfte eine grössere Herausforderung darstellen. Nächstes Jahr soll nämlich die Waschküche modernisiert werden.
Bisher wurde die gesamte Wäsche der 135 Kinder von Hand in Betontrögen gewaschen, ausgewunden und dann zum Trocknen aufgehängt. Eine riesige Arbeit, wenn wann bedenkt, das einige Kinder aufgrund ihrer Gebrechen ein- bis zweimal pro Tag die Kleider wechseln müssen. Zudem stellt die Regenzeit eine zusätzliche Herausforderung dar. Daher ist es dringend notwendig, dass ein grosser Teil dieser mühsamen Arbeit in Zukunft von einer Waschmaschine verrichtet wird. Dies würde einerseits den Trocknungsprozess beschleunigen und andererseits auch die Hygiene stark verbessern.
Damit dies gelingt und kein «Weisser Elefant» entsteht, müssen vorab diverse Punkte sorgfältig abgeklärt werden. Als erstes braucht es eine Waschmaschine, welche mit den vor Ort herrschenden Gegebenheiten betrieben werden kann. Sie muss
Das nächste Schwerpunktprojekt steht bereits in der Pipeline und dürfte eine grössere Herausforderung darstellen. Nächstes Jahr soll nämlich die Waschküche modernisiert werden.
Bisher wurde die gesamte Wäsche der 135 Kinder von Hand in Betontrögen gewaschen, ausgewunden und dann zum Trocknen aufgehängt. Eine riesige Arbeit, wenn wann bedenkt, das einige Kinder aufgrund ihrer Gebrechen ein- bis zweimal pro Tag die Kleider wechseln müssen. Zudem stellt die Regenzeit eine zusätzliche Herausforderung dar. Daher ist es dringend notwendig, dass ein grosser Teil dieser mühsamen Arbeit in Zukunft von einer Waschmaschine verrichtet wird. Dies würde einerseits den Trocknungsprozess beschleunigen und andererseits auch die Hygiene stark verbessern.
Damit dies gelingt und kein «Weisser Elefant» entsteht, müssen vorab diverse Punkte sorgfältig abgeklärt werden. Als erstes braucht es eine Waschmaschine, welche mit den vor Ort herrschenden Gegebenheiten betrieben werden kann. Sie muss
- robust sein und einfach bedient werden können.
- ein Wäschevolumen von etwa 20 - 25 kg bewältigen können.
- ein Kaltwasserprogramm und ein effizientes Auswindprogramm haben.
- über einen Kalt- und Warmwasseranschluss verfügen und auch mit Warmwasser aus den Sonnenregistern auf dem Dach betrieben werden können.
- mit variablen Wassertemperaturen umgehen können, da diese je nach Sonnenstand unterschiedlich hoch ist.
- den Wasserzulauf mit einem Druckschalter steuern können, welcher den Füllvorgang bei genügendem Wasserstand automatisch abschaltet.
- unabhängig des verfügbaren Wasserdrucks in Betrieb genommen werden können, damit keine zusätzliche Druckerhöhungspumpe montiert werden muss.
Die Suche nach einer geeigneten Maschine erfolgt primär innerhalb von Zimbabwe. Gelingt dies nicht, wird in Südafrika gesucht, was allerdings mit Mehrkosten verbunden wäre.
Des Weiteren braucht es eine verlässliche Stromversorgung. Da das öffentliche Stromnetz sehr instabil ist, kann es jederzeit zu grösseren Unterbrüchen kommen. Die beste Variante wäre eine Solaranlage mit Batteriespeicher. Leider sprengen die sehr hohen Kosten die Ressourcen unseres Vereins. Aus diesem Grund bevorzugen wir die Variante mit einem stationären Dieselgenerator, welcher immer dann zugeschaltet wird, wenn kein Strom vom öffentlichen Netz geliefert wird. Wichtig ist, dass der Generator über eine automatische Abschaltfunktion verfügt, wenn das Brennstoffvolumen zu niedrig ist. Ansonsten besteht die Gefahr eines Trockenlaufs, was unbedingt vermieden werden muss. Die Wiederinbetriebnahme nach einem solchen Vorfall benötigt spezielle Kenntnisse, welche vor Ort niemand hat.
Damit Waschmaschine und Dieselgenerator gewartet und im Schadensfall auch repariert werden können, braucht es zu guter Letzt einen Lieferanten, welcher diese Serviceleistungen erbringen kann.
Dies ist eine spannende und interessante Aufgabe. Und es ist wichtig, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dazu braucht es Beharrlichkeit und (zuweilen etwas übermässig) Geduld.
Des Weiteren braucht es eine verlässliche Stromversorgung. Da das öffentliche Stromnetz sehr instabil ist, kann es jederzeit zu grösseren Unterbrüchen kommen. Die beste Variante wäre eine Solaranlage mit Batteriespeicher. Leider sprengen die sehr hohen Kosten die Ressourcen unseres Vereins. Aus diesem Grund bevorzugen wir die Variante mit einem stationären Dieselgenerator, welcher immer dann zugeschaltet wird, wenn kein Strom vom öffentlichen Netz geliefert wird. Wichtig ist, dass der Generator über eine automatische Abschaltfunktion verfügt, wenn das Brennstoffvolumen zu niedrig ist. Ansonsten besteht die Gefahr eines Trockenlaufs, was unbedingt vermieden werden muss. Die Wiederinbetriebnahme nach einem solchen Vorfall benötigt spezielle Kenntnisse, welche vor Ort niemand hat.
Damit Waschmaschine und Dieselgenerator gewartet und im Schadensfall auch repariert werden können, braucht es zu guter Letzt einen Lieferanten, welcher diese Serviceleistungen erbringen kann.
Dies ist eine spannende und interessante Aufgabe. Und es ist wichtig, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dazu braucht es Beharrlichkeit und (zuweilen etwas übermässig) Geduld.
Nebst diesen grossen Arbeiten müssen im Laufe des Jahres natürlich auch immer wieder kleinere, nicht weniger wichtige Unterhaltsarbeiten ausgeführt werden. So bleibt gewährleistet, dass das Heim für die Kinder möglichst sicher und angepasst betrieben werden kann.
An dieser Stelle möchte wir Ihnen von Herzen für Ihre grosszügige Unterstützung danken! Ohne Ihre Hilfe wäre es unmöglich, diesen bedürftigen Kindern die dringend benötigte Hilfe zu ermöglichen. Im Namen des Vorstandes wünschen wir Ihnen frohe Festtage und alles Gute zum Jahreswechsel.
Herzliche Grüsse
Max Sieber
Präsident
Herzliche Grüsse
Max Sieber
Präsident
Reisebericht
Liebe Leser,
Liebe Mitglieder,
Liebe Gönnerinnen und Gönner,
Fredi Hutter und Max Sieber, beides Mitglieder vom Vereinsvorstand, besuchten vom 2. bis 19. Juni 2025 das Kinderheim in Zimbabwe. Zusammen mit den zuständigen Personen konnten wir verschiedene grössere und kleinere Projekte besprechen oder direkt vor Ort ausführen:
Liebe Mitglieder,
Liebe Gönnerinnen und Gönner,
Fredi Hutter und Max Sieber, beides Mitglieder vom Vereinsvorstand, besuchten vom 2. bis 19. Juni 2025 das Kinderheim in Zimbabwe. Zusammen mit den zuständigen Personen konnten wir verschiedene grössere und kleinere Projekte besprechen oder direkt vor Ort ausführen:
Aufteilung Wassersystem in Trink - und Gartenwasser
Das grösste Projekt war die Sicherstellung des gesamten Wassersystems und dessen Aufteilung in ein Trinkwasser- und ein Gartenwassersystem. Das war eine sehr grosse und schwierige Aufgabe!
Das ganze Wassertanksystem besteht aus zwei 10'000 Liter Tanks (montiert auf einer Plattform in schwindelerregender Höhe), drei 5'000 Liter Tanks und drei solarbetriebenen Bohrlochpumpen-Einheiten.
Das grösste Projekt war die Sicherstellung des gesamten Wassersystems und dessen Aufteilung in ein Trinkwasser- und ein Gartenwassersystem. Das war eine sehr grosse und schwierige Aufgabe!
Das ganze Wassertanksystem besteht aus zwei 10'000 Liter Tanks (montiert auf einer Plattform in schwindelerregender Höhe), drei 5'000 Liter Tanks und drei solarbetriebenen Bohrlochpumpen-Einheiten.
Ohne diese Installationen könnte das Heim nicht betrieben werden, da vom öffentlichen Wassernetz meistens nur nachts für etwa zwei Stunden Wasser mit geringer Fliessmenge zur Verfügung gestellt wird.
Damit die angestrebte Aufteilung in Trink- und Gartenwasser gelingen konnte, mussten in harter Arbeit sehr viele neue Wasserleitungen verlegt und mit dem Wassertanksystem korrekt vernetzt werden. Die Versorgungssicherheit für das Trinkwasser kann nun gewährleistet werden, da die Vermischung mit Gartenwasser (von tieferer Qualität) verindert wird.
Damit die angestrebte Aufteilung in Trink- und Gartenwasser gelingen konnte, mussten in harter Arbeit sehr viele neue Wasserleitungen verlegt und mit dem Wassertanksystem korrekt vernetzt werden. Die Versorgungssicherheit für das Trinkwasser kann nun gewährleistet werden, da die Vermischung mit Gartenwasser (von tieferer Qualität) verindert wird.
Sicherstellung der Stromversorgung
Ein weiters Problem ist die Stromversorgung. Immer wieder gehören grössere Stromunterbrüche zur Tagesordnung. Deshalb wurden bereits verschiedene Solaranlagen installiert, welche die Beleuchtung und den Betrieb der Bohrlochpumpen und weiterer Geräte sicherstellen sollen.
Hier braucht es in absehbarer Zukunft einen weiteren Ausbau, entweder in Form von weiteren Solarmodulen oder alternativer Techniken, denn das Essen für die 135 Kinder, deren Betreuer und weiteren Mitarbeiter wird immer noch mit Brennholz und vollständig von Hand zubereitet.
Ein weiters Problem ist die Stromversorgung. Immer wieder gehören grössere Stromunterbrüche zur Tagesordnung. Deshalb wurden bereits verschiedene Solaranlagen installiert, welche die Beleuchtung und den Betrieb der Bohrlochpumpen und weiterer Geräte sicherstellen sollen.
Hier braucht es in absehbarer Zukunft einen weiteren Ausbau, entweder in Form von weiteren Solarmodulen oder alternativer Techniken, denn das Essen für die 135 Kinder, deren Betreuer und weiteren Mitarbeiter wird immer noch mit Brennholz und vollständig von Hand zubereitet.
Auch wird die gesamte Wäsche der Kinder aufgrund des Strommangels von Hand gewaschen. Dies beansprucht sehr viel Zeit, da bei einigen Kindern die Kleider zwei- bis dreimal pro Tag gewechselt werden müssen.
Eine gewaltige Arbeit, die von sehr fleissigen Frauen verrichtet wird, die damit einen finanziellen Beitrag an die prekären Lebensverhältnisse ihrer Familien erhalten.
Eine gewaltige Arbeit, die von sehr fleissigen Frauen verrichtet wird, die damit einen finanziellen Beitrag an die prekären Lebensverhältnisse ihrer Familien erhalten.
Neue 300m lange Drainageleitung fürs Abwasser
Die bestehende Drainageleitung für das Abwasser ist in die Jahre gekommen und muss deshalb ersetzt werden. Einerseits wurde beim Bau vor einigen Jahren das Gefälle zu niedrig gewählt und andererseits genügt sie aus hygienischen Gründen nicht mehr. An mehreren Stellen tretten Fäkalien aus. Zudem hat die Stadt eine neue Abwasserleitung erstellt, welche genutzt werden soll.
Alle Arbeiten und Kosten für die Erstellung der etwa 300m langen, neuen Drainageleitung muss das Heim selbst stemmen. Dazu gehören nebst der Leitung auch die Anschlüsse an die verschiedenen Liegenschaften des Heims.
Die bestehende Drainageleitung für das Abwasser ist in die Jahre gekommen und muss deshalb ersetzt werden. Einerseits wurde beim Bau vor einigen Jahren das Gefälle zu niedrig gewählt und andererseits genügt sie aus hygienischen Gründen nicht mehr. An mehreren Stellen tretten Fäkalien aus. Zudem hat die Stadt eine neue Abwasserleitung erstellt, welche genutzt werden soll.
Alle Arbeiten und Kosten für die Erstellung der etwa 300m langen, neuen Drainageleitung muss das Heim selbst stemmen. Dazu gehören nebst der Leitung auch die Anschlüsse an die verschiedenen Liegenschaften des Heims.
Weitere kleinere Arbeiten ausgeführt
Es gibt auch immer wieder kleinere Arbeiten, welche wir während unseres Aufenthalts erledigen konnten:
Es gibt auch immer wieder kleinere Arbeiten, welche wir während unseres Aufenthalts erledigen konnten:
- Die Reparatur und das Ersetzen von verschiedenen Wäscheleinen.
- Der Ersatz des Waschtisches und der Geschirrablage im Speisesaal der Kinder
- Die Estellung eines Verbindungsweges für Rollwagen zwischen Speisesaal und Aussenküche.
- Der Ersatz zweier defekter 5'000 Liter Wassertanks und deren Anschlüsse.
- Die Estellung einer begehbaren Verbindung zwischen und um die beiden 10'000 Liter Wassertanks, inkl. deren Umzäunung auf der Plattform.
- Die Beschaffung von 50 neuen Matratzen mit wasserdichtem Bezug.
- etc.
Bei allen anstehenden Arbeiten gilt es immer die Dringleichkeit abzuwägen, denn aufgrund der begrenzten Resourcen kann nicht alles sofort umgesetzt werden. Auch künftig wird es im Wasser-, Elektro-, Solar-, Unterhalts- und Erneuerungs-bereich immer etwas zu tun geben.
Unser Aufenthalt kam gerade zur richtigen Zeit und war ein voller Erfolg - viele Arbeiten, darunter auch dringende, grössere Arbeiten, konnten abgeklärt oder erledigt werden!
Wir sind deshalb sehr froh, dass wir uns dazu entschieden haben.
MäRZ 2025
In der Zwischenzeit hat sich einiges getan:
Es wurden alle Dächer einer Dichtekontrolle unterzogen und die Schadstellen repariert. Das war eine mühsame Arbeit, da die Höhe unter dem Dach nur gering ist. Zudem sind die Holzbalken, auf denen man gehen muss, sehr dünn. Man muss deshalb aufpassen, dass man nicht in den darunter liegenden Raum fällt.
Damit eine solche Kontrolle durchgeführt werden kann, muss jeweils zuerst auf Regen gewartet werden. Anschliessend muss dann wieder gewartet werden, bis das Dach trocken ist. Erst dann kann die Reparatur durchgeführt werden. Zu guter Letzt muss dann wieder auf Regen gewartet werden, um zu prüfen, ob die Reparatur erfolgreich war.
Wir sind auch daran, die Wasserverteilung Trinkwasser / übriges Wasser zu optimieren, da für den Garten viel Wasser gebraucht wird. Das Wasser wird direkt von der neuen Bohrlochpumpe in einen separaten Tank gepumpt. Von dort gelangt es dann in den Garten. Für die Evaluation einer Filteranlage für das Trinkwasser müssen wir zuerst den effektiven Verbrauch bestimmen. Erst dann sehen wir, ob die bestehende Trinkwasser-Bohrlochpumpe auch in der Trockenzeit in der Lage ist, den täglichen Bedarf abzudecken. Da sich auch hier das Klima immer mehr Richtung Trockenheit bewegt, könnte es sein, dass wir künftig eine Filtrieranlage für die Trockenzeit benötigen, um Wasser aus dem neuen Bohrloch als Trinkwasser zu verwenden.
Dann wurden die beiden 10'000 Liter Wassertanks einer gründlichen Reinigung unterzogen.
Momentan sind die Leute daran, die durch einen Sturm verursachten Schäden an den Dachrinnen zu reparieren. Durch den Wind und das viele Wasser wurden etwa 65m Dachrinnen beschädigt oder weggerissen. Da überall solche Schäden entstanden, gibt es momentan keine neuen Dachrinnen mehr zu kaufen. Sie müssten zuerst aus Südafrika angeliefert werden.
Verschiedene weitere Arbeiten sind in Vorbereitung oder haben schon begonnen. Es gibt also noch viel zu tun in diesem Jahr.
Es wurden alle Dächer einer Dichtekontrolle unterzogen und die Schadstellen repariert. Das war eine mühsame Arbeit, da die Höhe unter dem Dach nur gering ist. Zudem sind die Holzbalken, auf denen man gehen muss, sehr dünn. Man muss deshalb aufpassen, dass man nicht in den darunter liegenden Raum fällt.
Damit eine solche Kontrolle durchgeführt werden kann, muss jeweils zuerst auf Regen gewartet werden. Anschliessend muss dann wieder gewartet werden, bis das Dach trocken ist. Erst dann kann die Reparatur durchgeführt werden. Zu guter Letzt muss dann wieder auf Regen gewartet werden, um zu prüfen, ob die Reparatur erfolgreich war.
Wir sind auch daran, die Wasserverteilung Trinkwasser / übriges Wasser zu optimieren, da für den Garten viel Wasser gebraucht wird. Das Wasser wird direkt von der neuen Bohrlochpumpe in einen separaten Tank gepumpt. Von dort gelangt es dann in den Garten. Für die Evaluation einer Filteranlage für das Trinkwasser müssen wir zuerst den effektiven Verbrauch bestimmen. Erst dann sehen wir, ob die bestehende Trinkwasser-Bohrlochpumpe auch in der Trockenzeit in der Lage ist, den täglichen Bedarf abzudecken. Da sich auch hier das Klima immer mehr Richtung Trockenheit bewegt, könnte es sein, dass wir künftig eine Filtrieranlage für die Trockenzeit benötigen, um Wasser aus dem neuen Bohrloch als Trinkwasser zu verwenden.
Dann wurden die beiden 10'000 Liter Wassertanks einer gründlichen Reinigung unterzogen.
Momentan sind die Leute daran, die durch einen Sturm verursachten Schäden an den Dachrinnen zu reparieren. Durch den Wind und das viele Wasser wurden etwa 65m Dachrinnen beschädigt oder weggerissen. Da überall solche Schäden entstanden, gibt es momentan keine neuen Dachrinnen mehr zu kaufen. Sie müssten zuerst aus Südafrika angeliefert werden.
Verschiedene weitere Arbeiten sind in Vorbereitung oder haben schon begonnen. Es gibt also noch viel zu tun in diesem Jahr.
januar 2025
Wir sind gut mit folgenden Arbeiten ins neue Jahr gestartet:
- Reparatur der Dächer und der darunter liegenden Wasserschäden an den Zimmerdecken
- Separation der Trinkwasserleitung vom übrigen Wassernetz und Installation eines Trinkwasserfilters in dieser Leitung
- Verschiedene Reparaturen in der Wachküche an den Türen, Fenstern und Armaturen
- Aussen- und Innenastrich der Waschküche
- Reinigung des Wassertanks und Ersatz des defekten Abschlussdeckels
- Abklärungen zur Neuverlegung der ca. 250m langen alten, defekten Abwasserleitung
dezember 2024
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Die Esstische und Bänke sind fertiggestellt. Sie sind solide und für die Kinder geeignet.
Somit haben wir das gesteckte Ziel seit der Vereinsgründung vom März 2024 für dieses Jahr erreicht:
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Es würde uns sehr freuen, wenn wir weiter auf Ihre Mithilfe zählen dürften.
november 2024
Momentan werden von einem lokalen Handwerker 15 neue Esstische und 10 Bänke für den Esssaal der Kinder hergestellt.
august 2024
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Die solare Bohrlochpumpe ist installiert und funktioniert tadellos. Die Fördermenge ist weit über den Erwartungen.
In den nächsten Tagen erwarten wir den Laborbericht der staatlichen Stelle in Harare, der die Freigabe für den menschlichen Gebrauch gibt, sofern die Qualität ihren Bestimmungen entspricht. Ebenso wurde in der vergangenen Woche ein Umschalter vom staatlichen Netzt auf das Solarnetz und umgekehrt eingebaut. Dieser stellt sicher, dass beim Ausfall eines der beiden Netzte auf das andere umgeschalten werden kann. |
Gleichzeitig wurde eine leistungsfähige Batterie installiert um den Solarstrom zu speichern, damit dieser in der Nacht oder in der Regenzeit optimal gebraucht werden kann.